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Genome und Kunst - Genomische Musik - Genomisches Licht

Konvertierung von Genomen

Die vorliegende Konvertierung DNA in Farben und Töne basiert auf einer Entsprechung zur biologischen DNA - Replikation. Daher war es möglich Algorithmen zu entwickeln, die eine isomorphe also eineindeutige Abbildung auf Töne und Farben erlaubt. Die Konvertierung (Deutsches Patent 10 2009 052 645.59) arbeitet (hier über ein Java - Programm - siehe DNA-Viewer) mit real existierenden DNA-Strängen, so wie sie z.B. in der DNA - Datenbank NCBI (als Fasta-Format) zu erhalten sind und auch mit einer eigenen Genom-Datenbank.

Der zu behandelnde DNA-Strang wird sukzessive gelesen und in eine Folge von Basentripletts unterteilt. Diese Triplettfolge wird anschließend über einen Linearisierungsalgorithmus in eine Liste von Zahlen umgewandelt, der sogenannten Arbeitstabelle, in der alle Informationen (auch bzgl. des Basen-Komplementes) enthalten sind.
Die Arbeitsweise des Triplett - Linearisierung - Algorithmus samt der Erzeugung der Arbeitstabelle entspricht dabei dem Prozess, der bei der biologischen DNA-Replikation abläuft. Die Arbeitstabelle entspricht der sogenannten Matrize, die bei der biologischen DNA-Replikation erzeugt wird.

Die erzeugte Arbeitstabelle (Matrize) bildet die Grundlage für die Farbalgorithmen und Tonalgorithmen. Wie bei der biologischen Replikation wird die Matrize (Arbeitstabelle) triplettweise gelesen und durch die vorliegenden Algorithmen in eine Folge von äquivalenten Farben und Töne umgesetzt.

Die vorliegende Konvertierung ist daher eine Entsprechung zur biologischen DNA-Replikation, da der DNA-Strang auf der optischen wie akustischen Ebene durch wahrnehmbare äquivalente Farbfolgen und Tonfolgen repliziert wird.

Anwendungsbereiche

Das hier geschilderte Konvertierungsverfahren DNA-Informationen in Farben und Töne zu übertragen, samt aller darin geschilderten Algorithmen, ist durch Computer bzw. Mikrocomputer, Mikroprozessorsysteme oder Mikrocontroller oder Computerprogramme generierbar, aber auch durch elektrische, elektronische oder digitale Schaltungen sowie durch physikalische, biologische oder chemische Vorrichtungen abbildbar und realisierbar.

Die Algorithmen sind so ausgelegt das eine Konvertierung der DNA in alle Schallbereiche (Infraschall, Ultraschall) sowie über das gesamte elektromagnetische Spektrum hinweg möglich ist. Ebenso ist eine Konvertierung und Umsetzung als rein elektrische oder magnetische oder elektromagnetische Felder realisierbar, oder auch als elektrische Spannungen und Ströme.

Genome und Kunst

Seit Mitte der 90er Jahre sind einige Versuche unternommen worden DNA (deutsch: DNS) in Töne zu verwandeln. So ist der Begriff der genomischen Musik bzw. Genome Music bzw. Genomic Music oder auch Gen Music entstanden, aber bisher nicht hinreichend gefüllt worden.
Die verschiedenen Ansätze haben es bis heute nicht geschafft einheitliche Verfahren zur DNA-Konvertierung zu etablieren. Auch setzen viele Verfahren nicht auf der Basisebene der Nukleinbasen an, sondern erst zwei Ordnungsstufen höher, bei den Aminosäuren. Hier könnte man eher von Protein Music sprechen.